Irgendwo zwischen der Designabsicht und dem fertigen Bulk driftet die Farbe.
Sie driftet, weil ein Foto unter Lagerbeleuchtung anders aussieht. Weil ein Lieferant gegen ein physisches Lab Dip gemessen hat, das berührt, gefaltet und leicht ausgeblichen ist. Weil "Coral" in Hamburg etwas anderes bedeutet als in Dhaka. Weil die Freigabe visuell erfolgt ist, und visuelle Entscheidungen nur so stabil sind wie die Bedingungen, unter denen sie getroffen wurden.
Die beteiligten Teams sind nicht zu langsam. Der Prozess ist nicht kaputt. Das Fundament ist fragil. Farbe ist, so wie die meisten Organisationen sie heute managen, eine geteilte Annahme, keine geteilte Tatsache.
Lange Abstimmungszyklen, mehrfache Lab-Dip-Iterationen, unklarer Freigabestatus, späte Fehlererkennung und endlose Toleranzdiskussionen sind keine Anzeichen einer schwachen Organisation. Sie sind das vorhersehbare Ergebnis, wenn Entscheidungen ohne stabile Referenz halten sollen.