Ein definierter Standard.
Für eine Farbe gilt genau eine Referenz über alle Prozesse. Wenn Design, Weberei und Zutatenlieferant jeweils ihre eigene Version halten, ist jeder Vergleich danach willkürlich, und keine Toleranz kann das reparieren.
Match, bevor produziert wird. Digital lab-to-standard, mit farbmetrischer Auswertung (dE, spektrale Distanz), Toleranzen und Freigabeworkflow direkt in DMIx.
MatchBox ist das Modul für spektrale Farbfreigabe in DMIx, dem Product Reality Management System der ColorDigital GmbH. Eine Marke definiert genau einen Farbstandard als spektrale Messdaten, legt Toleranz und erlaubte Abweichungsrichtung pro Prozess fest, und ihre Lieferanten messen und geben Lab Dips und Bulk gegen diesen Standard auf ihren eigenen Geräten frei. Jede Freigabe wird mit der zugehörigen Messung protokolliert und ist für die Marke in Echtzeit sichtbar.
MatchBox ersetzt nicht das Urteil der Menschen, die die Farbe verantworten. Es stellt sicher, dass ihre Entscheidung unverfälscht in der Färberei ankommt.
Farbmessung über ein Lieferantennetzwerk auszurollen ist zuerst eine Governance-Frage und dann eine Software-Frage. MatchBox strukturiert sie in vier Entscheidungen.
Für eine Farbe gilt genau eine Referenz über alle Prozesse. Wenn Design, Weberei und Zutatenlieferant jeweils ihre eigene Version halten, ist jeder Vergleich danach willkürlich, und keine Toleranz kann das reparieren.
Strick, Druck und ein beschichtetes Zubehörteil können nicht dasselbe Fenster halten. Die Toleranz leitet sich daraus ab, was das fertige Produkt erreichen muss, wird also pro Material und Prozess gesetzt statt über das ganze Farbbuch kopiert.
Eine Toleranz allein sagt der Färberei, wie weit sie abweichen darf. Sie sagt nicht, in welche Richtung die Abweichung akzeptabel ist, und genau diese Information macht aus einer Korrektur einen Schritt statt drei.
Vertrauenswürdige Lieferanten können ihre eigenen Ergebnisse innerhalb der Toleranz freigeben, während alles außerhalb der Toleranz im regulären Review bleibt. Die Berechtigung gilt pro Lieferant und kann entzogen werden.
Keine dieser Festlegungen ist eine Einstellung, die ein Lieferant still umdeuten kann, denn jede Freigabe trägt die Messdaten, gegen die sie erteilt wurde.
Vertrauenswürdige Lieferanten geben ihre eigenen Lab Dips in MatchBox frei, sobald die Messung innerhalb der von der Marke definierten spektralen Toleranzen liegt. Die Marke behält die Kontrolle: Standards, freigabeberechtigte Lieferanten, Echtzeit-Sichtbarkeit und vollständiger Audit-Trail. Was verschwindet, ist das Warten, nicht die Prüfung.
Deep Dive im Blog lesen →Die Brand legt den verbindlichen Farbstandard fest, als Ausgangspunkt für alle Partner in der Lieferkette.
Klassische Lab-Dip-Entwicklung läuft über physische Standards, Versand zwischen Ländern, E-Mails, Excel-Listen und private Abstimmungen. Bei tausenden parallelen Jobs verliert jede Brand den Überblick.
Wenn alle dieselbe Farbe sehen sollen, brauchen sie dieselbe Datenbasis.
In industriellen Prozessen lässt sich eine Farbe nicht einfach kopieren. Material, Färberei, Farbstoffe, Standort, Lichtbedingungen und Batch-Schwankungen beeinflussen jedes Ergebnis. Ohne digitales System entstehen unterschiedliche Interpretationen, fehlende Vergleichbarkeit und lange Abstimmungsschleifen.
Weiß ist nicht eine Farbe. Es braucht Spektraldaten, einen verwalteten White Point und eine definierte Tint-Toleranz, die auf jeder Stufe der Lieferkette gilt. Sonst kollidieren Basisstoff, Druck und Besatz, die am Bildschirm alle als 'weiß' gelten, auf dem fertigen Produkt.

Sobald eine Brand einen spektralen Standard freigegeben hat, ist er die einzige Referenz für Lab Dip, Bulk und jeden Reorder, über alle Lieferanten und Standorte hinweg. Keine erneute Messung, keine neue Interpretation, kein Drift zwischen Werken.
MatchBox arbeitet mit spektralen Messwerten statt mit Farbnamen, Codes oder Fotos. Supplier bekommen eine physikalische Farbdefinition, die unabhängig von Gerät und Lichtquelle gilt. MatchBox wird damit zum Single Point of Truth für Standards, Messwerte, Toleranzen, Bewertungen und Freigaben.
Konfigurierbar pro Material, Saison und Lieferant.
Brands legen fest, welche Abweichungen akzeptabel sind. MatchBox wertet jede Messung automatisch farbmetrisch aus und gibt eine klare Pass- oder Fail-Rückmeldung, mit vollständigem Audit-Trail.
Jede Messung wird automatisch gegen die hinterlegte Toleranz ausgewertet. Pass oder Fail in Sekunden, mit vollständigem Audit-Trail.
Wenn exakt gleich nicht möglich ist, muss harmonisch sein.
Auf unterschiedlichen Materialien, in unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichen Färbetechnologien ist eine Brand-Farbe selten exakt gleich. Gerichtete Toleranzen steuern nicht nur den Betrag der Abweichung, sondern auch ihre visuelle Richtung, damit Kollektionen harmonisch wirken.
Eine Brand-Farbe auf Strick, Web und Print.
Verschiedene Färbereien, ein konsistentes Ergebnis.
Asien, Europa, Amerika auf demselben Standard.
Harmonische Darstellung im Store und am Bildschirm.
Gebaut für die Realität in der Färberei.
MatchBox bildet farbmetrische und industrielle Prozesse so ab, wie Supplier sie ohnehin nutzen.
Bekannte Messgeräte, bekannte Datenformate, kein neues Vokabular.
Weniger Tool-Brüche zwischen Brand und Supplier, schnellere Akzeptanz über Regionen hinweg.
Direkter Draht zwischen Brand Color Team, Supplier und Dyehouse.
In klassischen Setups geht ein Brand-Kommentar oft den Umweg über Tier-1 zum Dyehouse, und „mehr Rot“ kann unterwegs alles bedeuten. MatchBox verbindet Diskussion, Messwerte und farbmetrische Bewertung direkt am Job. Intermediäre bleiben informiert, ohne dass technische Details unterwegs verloren gehen.
Tausende parallele Jobs bleiben steuerbar.
Frei konfigurierbare Filter, Tags, Statusinformationen und Workflows passen sich an die eigene Organisationslogik an, statt umgekehrt.
Color Development für Strick, Web, Print, Leder, Denim und mehr, in einem System.
















MatchBox ist nie isoliert.
MatchBox ersetzt kein PLM-System. Das PLM hält die Spezifikation, MatchBox hält die gemessene Realität dahinter, und beide tauschen Daten über AppLink aus, den API-getriebenen Workflow zur Anbindung externer Anwendungen. Lieferanten werden über PaX und den Digital Handshake verbunden, sodass Daten nur dort zwischen zwei Firmen fließen, wo beide der Verbindung zugestimmt haben.
Lieferanten, die mit MatchBox arbeiten, finden die Färberei-Perspektive auf denselben Workflow unter Lab-Dip & Bulk Approval.
Messbarer Wert über die Lieferkette.
Farbentwicklung als KPI.
MatchBox macht den Prozess auswertbar. Brands sehen, wie lange Jobs dauern, wie Supplier reagieren, wo Engpässe entstehen, und können Sourcing-Strategie und Supplier Evaluation auf belastbare Daten stützen.
Wert für jede Rolle entlang der Lieferkette.
DMIx MatchBox ist ein digitales Lab-Dip-Management-System, das spektrale Farbdaten, Farbmetrik, Supplier Collaboration, Toleranzmanagement und automatische Qualitätsbewertung in einem skalierbaren Workflow verbindet.
Wir zeigen euch DMIx an euren Daten – kein generischer Pitch.
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